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Main Magazin - Würzburg

Fahrradparken im Mietshaus

Wo dürfen Mieter ihre Fahrräder abstellen – oder besser: wo nicht?

Vor dem Haus ist kein Platz, der Fahrradkeller überfüllt und wenn man das Rad im Hausflur abstellt, findet man spätestens nach zwei Tagen ein nettes Schreiben der Hausverwaltung im Briefkasten. Um das Rad vor Diebstahl und Wetter zu schützen, trägt man es also bis in den fünften Stock – oder noch weiter. „Ein klassisches Beispiel, wie es leider in vielen deutschen Mietshäusern Realität ist“, weiß Philipp Elsner-Krause, Geschäftsführer von Fahrer Berlin. „Das kann schnell zu Konflikten mit den Vermietern oder unter den Mietern führen – und nervt den Radfahrer auf Dauer.“ Um Streitigkeiten von vornherein zu vermeiden und für ein entspanntes Miteinander zu sorgen, gibt es einige rechtliche Regelungen für das Abstellen von Fahrrädern in und im Umfeld von Mietshäusern.

Ausnahmen bestätigen die Regel
„Im Mietvertrag oder der Hausordnung ist in den meisten Fällen das Abstellen von Fahrrädern genau geregelt“, erklärt Dr. Anja Matthies von der Rechtsberatung Bikeright. Das betrifft z. B. ein Verbot des Abstellens im Hausflur, Treppenhaus oder Hinterhof. „Hier müssen Fluchtwege frei gehalten werden. Doch auch das Abstellen in der eigenen Wohnung kann untersagt werden, da das Treppenhaus durch das viele Rauf- und Runtertragen der Räder beschmutzt oder ein Aufzug beschädigt werden kann“, begründet Matthies. Aber es gibt Ausnahmen. Darunter fallen beispielsweise hochwertige Fahrräder (wobei ein genauer Wert nicht definiert ist) oder eine Wohnung an einem beliebten „Klau-Hotspot“. „In diesen Fällen darf das Rad mit in die Wohnung“, weiß Matthies. Wenn der Vermieter keine anderen zumutbaren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schafft, seien Verbote ebenfalls nichtig, bestätigt die Rechtsanwältin. Dabei sei der Begriff „zumutbar“ allerdings weit gegriffen und es fallen auch private Kellerräume darunter. (Bilder & Text - pd-f.de)

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