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Erster rein elektrischer Jaguar

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Erster rein elektrischer Jaguar

Jaguar elektrisiert mit dem I-PACE Concept

Die hochmodernen Elektromotoren und die 90 kWh starke Lithium Ionen-Batterie hat Jaguar Land Rover selbst entwickelt. Nur so waren die angestrebten Leistungsziele und eine für die meisten Tagestouren ausreichend große Reichweite zu erreichen. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 50 Kilometern pro Tag werden die meisten Kunden ihren I-PACE nur einmal in der Woche aufladen müssen. Zweckmäßigerweise über Nacht an der heimischen Wandladestation. Beim Schnellladen an einer öffentlichen Säule mit 50 kW Gleichstrom dauert ein Ladevorgang rund zwei Stunden. Dann eröffnet sich mit wieder voll geladenem Batteriepaket eine Reichweite von über 500 Kilometer (nach NEFZ-Zyklus). Mit einem 150kW Ladegerät kann man innerhalb von 10 Minuten sogar 100 Kilometer Reichweite erzielen. Das Jaguar I-PACE Concept liefert die fahrerorientierte Performance und Dynamik, für die jeder Jaguar bekannt ist. Die an Vorder- und Hinterachse angebrachten Elektromotoren erzeugen im Duett 294 kW (400 PS) und ein ab dem ersten Meter zur Verfügung stehendes Drehmoment von 700 Nm – genau jener Wert, den auch der Supersportwagen Jaguar F-TYPE SVR auf den Asphalt bringt. Jaguar Land Rover Ingenieure haben die im Fahrzeug eingesetzten Permanentmagnet-Synchronmotoren selbst entwickelt. Ihre Ziele: ein möglichst kompaktes Design sowie maximale Effizienz und Leistungsdichte. Die Motoren sind nur 500 Millimeter lang und haben einen äußeren Durchmesser von gerade einmal 234 Millimeter. Im Unterschied zu einer konventionellen und versetzten Anordnung (mit vor dem Motor installiertem Getriebe) wartet das I-PACE Concept mit einer platzsparenderen, weil konzentrischen Anordnung auf. Das kompakte Paket erhöht die Bodenfreiheit und das Raumangebot im Interieur. Um sicherzustellen, dass Fahrer des I-PACE Concept die Leistung auch unter schwierigen Verhältnissen sicher ausnutzen können, steigern hochmoderne und von Jaguar schon in heutigen Serienmodellen eingesetzte Traktionshilfen wie All Surface Progress Control (ASPC) und Adaptive Surface Response (AdSR) die Fahrsicherheit. Die meisten Kunden werden mit der Serienversion des I-PACE Concept erstmals in ihrem Leben ein Elektroauto erwerben. Daher hat sich Jaguar darauf konzentriert, die vor dem Kauf vielleicht noch bestehenden Hürden zu senken und das Kundenerlebnis zu steigern. Ian Hoban, Baureihen Direktor, Jaguar Land Rover: „Jaguar wird Elektroautos begehrenswert machen. Zero Emission-Fahrzeuge werden kommen und bleiben – und das I-PACE Concept konkurriert an vorderster Front der Elektrowagen-Revolution. Dank einer weltweit immer besser ausgebauten Ladeinfrastruktur – und einer Reichweite, die für die meisten Kunden eine Ladung nur einmal pro Woche erfordert – wird sich die Wahrnehmung von EVs ändern. Fahrer werden erkennen, dass sie nicht nur Fahrspaß bereiten, sondern auch für den täglichen Einsatz geeignet sind.“ Das I-PACE Concept bezieht seine Energie aus einer von Jaguar selbst entwickelten 90 kWh-Lithium Ionen-Batterie. Das Akkugehäuse besteht aus Aluminium und fungiert als integrales Bauteil der Karosseriestruktur. Jaguar verwendet wegen ihrer hohen Energiedichte, der hervorragenden Wärmeabfuhreigenschaften und der platzsparenden Bauweise hochmoderne Pouch- oder Folienzellen. Anders als konkurrierende Zelltypen bergen sie noch viel Potenzial für die Zukunft – speziell mit Blick auf die Energiedichte. Als Folge winken den Entwicklern bei identischen Batteriegrößen weiter steigende Reichweiten. Oder schon heute mögliche Reichweiten bei zugleich kompakteren und leichteren Akkus. Das Batteriepaket wird über einen zweistufigen Kreislauf mit Flüssigkeit gekühlt. Bei moderaten Außentemperaturen geht es zunächst nur darum, die von den Zellen erzeugte Hitze möglichst effizient abzuleiten. Herrscht heißes Wetter, tritt ein an die Klimaanlage des Fahrzeugs angeschlossenes zusätzliches Kühlaggregat in Aktion – und hält die Batterie weiter im optimalen Temperaturfenster. Dank einer hochmodernen Wärmepumpe wird die Effizienz des Systems auch im Winter gesteigert. Sie ist weitaus wirkungsvoller als ein konventionelles elektrisches Heizgerät, weil zum Aufwärmen des Fahrgastraums Energie aus der Außenluft genutzt und nicht die Spannung der Bordbatterie angezapft wird. Als Folge kann sich die Reichweite des I-PACE Concept um weitere 50 Kilometer vergrößern; selbst bei Temperaturen von unter null Grad Celsius, wenn ein wohlig warmer Innenraum am dringendsten erscheint. Kreativdirektor der virtuellen Bühne für das Jaguar I-PACE Concept ist der renommierte VR Direktor Alexander Horton. Besucher der virtuellen Show erleben, wie der Jaguar um sie herum gebaut wird, wie er auf sie zufährt oder scheinbar von einem anderen Planeten auf die Erde herabfällt. Letzterer Effekt als klarer Fingerzeig auf die zukunftsträchtige Antriebstechnologie. Die neue und aufregende VR Plattform verschiebt die Grenzen des Genres VR so extrem wie nie zuvor. Denn inkludiert werden soziale Interaktionsmöglichkeiten und eine Live-Präsentation. So können die in Los Angeles und London zusammen gekommenen Gruppen miteinander kommunizieren und interagieren. Während sie zugleich verfolgen, wie Ian Callum und Ian Hoban mit Hilfe von High-End und Echtzeit 3D-Grafiken den Designprozess und die Technik erläutern. Der gesamte Inhalt der VR-Präsentation wird schon in Kürze über eine spezielle Jaguar App und Vive Port verfügbar sein. So können Interessenten die Welt des I-PACE auch zuhause kennenlernen. Jaguar hat sich für diese bislang größte globale und transkontinentale VR-Präsentation die Unterstützung von Branchengrößen wie HTC und Dell sowie den Kreativagenturen ReWind und Imagination gesichert. Hervé Fontaine, Vice President, Virtual Reality B2B und Business Development bei HTC: „Jaguar Land Rover ist bekannt für seinen Mut zur Innovation. Daher sind wir stolz, bei dieser automobilen Weltpremiere mit unserer 3D-Brille Vive Business Edition als Virtual Reality-Partner dabei zu sein. Durch die Mischung aus Elementen aus der Filmkunst und der Room-scale-VR-Technologie der Vive-Brille können die Teilnehmer so tief wie nie zuvor in die Geheimnisse eines neuen Autos eintauchen. Zugleich erleben wir hier eine spannende Alternative zu traditionellen Automobil-Präsentationen.” Workstations von Dell Precision lieferten die nötige Rechnerpower, um die virtuelle Welt rund um das Jaguar I-PACE Concept zu erschaffen. Dell Precision Tower Workstations sind so konfiguriert, dass sie in punkto Leistung, Grafiken und Speicherkapazität auch so immens datenreiche VR-Präsentationen bewältigen können. Dank solcher Hochleistungs-Systeme eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder, unter anderem in der Automobilindustrie.

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